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SPD-Sondershausen lädt zum November-Stammtisch

Zum nächsten SPD-Stammtisch lädt der SPD-Ortsverein Sondershausen seine Mitglieder und interessierte Bürgerinnen und Bürger am Donnerstag, dem 23. November 2017 ab 19.00 Uhr ins Restaurant „Ristorante Fellini“, Markt 3 in Sondershausen recht herzlich ein. Wie zu jedem Stammtisch besteht die Gelegenheit zum ungezwungenen Meinungsaustausch über alles, was den Teilnehmern unter den Nägeln brennt. Darüber hinaus biete sich die Möglichkeit über kommunale und aktuelle Landes- bzw. bundespolitische Themen ins Gespräch zu kommen.

Zum allmonatlichen Stammtisch lädt der SPD-Ortsverein Sondershausen interessierte Bürgerinnen und Bürger ein. Es ist schon lange gute Tradition bei den Sozialdemokraten der Kreisstadt, bei diesen Stammtischen mit Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch zu kommen, um Fragen, Probleme und Anregungen zu diskutieren. Diese Form der Bürgerbeteiligung ist nun schon seit mehreren Jahren Bestandteil der politischen Arbeit der SPD-Sondershausen für und mit den Bürgerinnen und Bürgern.

Anne Bressem

Bürgermeister-Kandidatin arbeitet an Tourismuskonzeption

Bürgermeister-Kandidatin Anne Bressem setzt sich mit den Mitgliedern des SPD Ortsvereins Sondershausen für eine Tourismuskonzeption ein, die die touristischen Ziele der Kernstadt mit denen der Ortsteile verbindet.

Die Tourismuswirtschaft ist für Thüringen ein wichtiger Wirtschaftszweig. So wird durch die Tourismusbetriebe in Thüringen jährlich ein Bruttoumsatz von rund 3 Mrd. Euro erwirtschaftet.[1]Etwa 80.500 Personen können in Thüringen ihren Lebensunterhalt durch den Tourismus unterhalten.

Während der Tourismus im Kyffhäuserkreis in den letzten Jahren eine enorme Aufwertung erfahren hat, werden die touristischen Potenziale unserer Stadt Sondershausen nicht ausgeschöpft.Die Herausforderung liegt in der Verknüpfung von Kultur-, Familien- und Naturerlebnissen. Mit unseren Partnern aus den Ortsteilen wären wir in der Lage, eine leistungsfähige touristische Infrastruktur anbieten zu können. Die touristischen Potenziale unserer Region ließen sich hervorragend mit den Angeboten der Ortsteile verbinden. So könnte ein bunter Mix aus Kultur, Natur und Aktiv sowie Wellness und Gesundheit geboten werden.

„Vor diesem Hintergrund sind wir gut beraten, unsere Ressourcen noch besser zu nutzen, Qualität vorhandener Angebote zu steigern, zusätzliche Nachfrage zu schaffen und neue Zielgruppen anzusprechen. Der Erfolg einer ganzheitlichen Tourismuskonzeption ist im Ergebnis abhängig von interessanten, kreativen und innovativen Ideen. Wir plädieren daher für eine unabhängige Tourismusmarketingsituation, welche die Region über die Kernstadt  hinaus im Blick hat“, so Bürgermeister-Kandidatin und Ortsvereinsvorsitzende Anne Bressem.

Unsere Stadt hat mit mangelnden Investitionen in Infrastruktur zu kämpfen. Viele Sondershäuserinnen und Sondershäuser können das nahezu täglich beim Spaziergang durch die Innenstadt beobachten. Demgegenüber stehen wunderbare Ausflugsmöglichkeiten für alle Generationen, beispielsweise der bei Familien beliebte Freizeit- und Erholungspark Possen oder aber das Schloss Sondershausen für Kulturliebhaber sowie das Erlebnisbergwerk in Sondershausen. Es fehlt jedoch an Kooperations- und Vernetzungsprojekten, die ebenso die Sehenswürdigkeiten der Ortsteile wie beispielsweise den Erlebnispark Straußberg, die Holländer Windmühle in Immenrode, den historisch sagenumwobenen Frauenberg oder aber das Idyll rund um das kleine und große Loh in Berka mit in den Blick nehmen. Natur, Aktiv, Familie, Kultur und Gesundheit müssen in einem Konzept zusammenlaufen, Synergien für die gesamte Stadt erarbeitet werden, um sie darauf aufbauend attraktiv vermarkten zu können. Das ist unser Ziel.

Das Thüringer Wirtschaftsministerium unterstützt Prozesse, die sich an einem Tourismusmarketing mit überregionaler Bedeutung orientieren. Für die Förderung der touristischen Infrastruktur stehen in Thüringen zwei Instrumente zur Verfügung.Dies ist zum einen die Förderung im Rahmen der GRW-Richtlinie, Teil II „Förderung des Ausbaus der wirtschaftsnahen Infrastruktur“ [2] zum anderen die Förderung im Rahmen der Richtlinie zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit im Thüringer Tourismus.[3]

„Wir müssen den Tourismus als Zukunftsprojekt begreifen, es gibt in Sondershausen eine Menge Sensationelles zu entdecken. Das müssen wir sinnvoll mit anderen interessanten Angeboten aus der Region verknüpfen, dann ist die Zukunft unserer Stadt gesichert. Wir werden  Förderperspektiven des Thüringer Wirtschaftsministeriums prüfen sowie das Erfolgsmodell der Städtebauförderung im Bund künftig weiterhin nutzen, um auch auf diesem Wege zur Innenstadtbelebung und einem familiengerechten Sondershausen beitragen zu können“, so Anne Bressem abschließend.


[1] Studie des dwif (dwif Consulting GmbH 2015: Wirtschaftsfaktor Tourismus für Thüringen 2014).

[2] Thür StAnz Nr. 19/2015, S. 884 – 892.

[3] Landesprogramm Tourismus – neu -, Stand: 15.10.2015, Thür StAnz Nr. 48/2015, S. 2086 – 2090.


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Anne Bressem als Bürgermeisterkandidatin für Sondershausen nominiert

Mit 95,5 % wurde Anne Bressem, die neue Vorsitzende der SPD-Sondershausen, zur Kandidatin für die Bürgermeisterwahl in der Stadt Sondershausen gewählt.

Das Hauptaugenmerk will Anne Bressem auf mehr Bürgerbeteiligung legen. So soll das Wahlprogramm gemeinsam mit den Sondershäuserinnen und Sondershäusern erstellt werden.

Weitere Informationen finden Sie unter www.annebressem.de.

Vorstand

Anne Bressem führt jetzt die SPD-Sondershausen

Auf der Jahreshauptversammlung des SPD-Ortsvereins Sondershausen am Montag, dem 06.11.2017 im Bürgerzentrum Cruciskirche wurde auch turnusgemäß der Vorstand neu gewählt.

Mit 96,3 % wurde Anne Bressem zur neuen Vorsitzenden gewählt. Sie trat damit die Nachfolge von Janin Panse an, die nicht für den Vorsitz kandidierte. Tomm Reinhardt bleibt, wie auch Dagmar Sonneck Schatzmeisterin, weiterhin stellvertretender Vorsitzender. Als Beisitzer wurden Dorothea Marx MdL, Janin Panse, Dorothea Reich, Katharina Töppe und Andreas Gothe sowie Bastian Volkmann gewählt.

Nun gilt es für den Ortsverein die Bürgermeisterwahl im kommenden Jahr in Sondershausen vorzubereiten.

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SPD-Sondershausen lädt zum September-Stammtisch

Zum nächsten SPD-Stammtisch lädt der SPD-Ortsverein Sondershausen seine Mitglieder und interessierte Bürgerinnen und Bürger am Donnerstag, dem 21. September 2017 ab 19.00 Uhr ins Restaurant „Ristorante Fellini“, Markt 3 in Sondershausen recht herzlich ein. Wie zu jedem Stammtisch besteht die Gelegenheit zum ungezwungenen Meinungsaustausch über alles, was den Teilnehmern unter den Nägeln brennt. Darüber hinaus biete sich die Möglichkeit über kommunale und aktuelle Landes- bzw. bundespolitische Themen ins Gespräch zu kommen.

Zum allmonatlichen Stammtisch lädt der SPD-Ortsverein Sondershausen interessierte Bürgerinnen und Bürger ein. Es ist schon lange gute Tradition bei den Sozialdemokraten der Kreisstadt, bei diesen Stammtischen mit Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch zu kommen, um Fragen, Probleme und Anregungen zu diskutieren. Diese Form der Bürgerbeteiligung ist nun schon seit mehreren Jahren Bestandteil der politischen Arbeit der SPD-Sondershausen für und mit den Bürgerinnen und Bürgern.

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Spielhallen gefährden Kinder und Jugendliche

Anlässlich des bundesweiten Aktionstages gegen Glücksspielsucht am 27. September plädiert der SPD Ortsverein Sondershausen für frühzeitige Präventionsmaßnahmen.

Rund eine halbe Million Menschen in Deutschland seien nach Angaben der Bundesdrogenbeauftragten Marlene Mortler vom Glücksspiel abhängig. Laut Thüringer Fachstelle “GlücksSpielSucht” hätten etwa 10.000 Thüringer ein Problem mit dem Glückspiel. Spielsüchtig seien überwiegend Männer, zumeist ledig und zwischen 20 und 39 Jahren.

Es ist die Aufgabe der Kommune, die Gesetzgebung des Landes umzusetzen und zu kontrollieren, so auch das Thüringer Gesetz zur Regelung des gewerblichen Spiels vom 21. Juni 2012. Die Erlaubnis zur Betreibung einer Spielhalle erteilen die Gewerbebehörden der Kommunen. Sie müssen jeden Einzelfall genau prüfen. Dafür gibt das Thüringer Spielhallengesetz § 3 und 4 die generellen Kriterien für das Betreiben von Spielhallen vor.

Der Glücksspieländerungsstaatsvertrag und die hierzu erlassenen Ausführungsgesetze, sowie die Landesspielhallengesetze sahen für vor dem 28.10.2011 erteilte Konzessionen (sog. Bestandsspielhallen) eine Übergangsfrist von 5 Jahren vor. Die Frist endete mit dem 30.06.2017. Seit dem 01.07.2017 sollte demnach für jede Spielhalle in Thüringen die Spielhallenerlaubnis vorliegen. Für Spielhallen gilt ein Mindestabstand von 500 Meter Luftlinie gemessen von Eingangstür zu Eingangstür. Spielhallen sollen nicht in unmittelbarer Nähe von Kinder- und Jugendeinrichtungen, sowie Suchtberatungs- und ähnlichen Einrichtungen erlaubt werden. Die Befreiung von Abstandsvorschriften ist möglich (Härtefallantrag). Der Abstand von 400 Meter Luftlinie darf hierbei nicht unterschritten werden. Bei bestehender Konfliktlage muss der Antrag auf Erteilung der Spielhallenerlaubnis mit dem Antrag auf Befreiung vom Mindestabstand verbunden werden. Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann. In den meisten Bundesländern muss die Erlaubnis ab dem 01.07.2017 vorliegen. (Quelle: Rechtsanwälte Dr. Frank Rybak & Jörg Zehender)

Wenn also nach dem Thüringer Spielhallengesetz Unternehmen nach § 1 desselben nicht in unmittelbarer Nähe von Einrichtungen, die ihrer Art nach oder tatsächlich vorwiegend von Kindern und Jugendlichen besucht werden oder in unmittelbarer Nähe von Suchtberatungsstellen oder vergleichbaren sozialen Einrichtungen erlaubt sind, stellt sich uns die Frage, ob diese Anforderung in Sondershausen überprüft worden ist. Wir fragen also ganz konkret nach, ob die Stadtverwaltung die Voraussetzungen zum Betreiben sämtlicher Spielhallen in unserer Stadt kontrolliert hat. Darüber hinaus fragen wir, ob die Genehmigungsbehörde nach § 10 Abs. 2 Nr. 1 Thüringer Spielhallengesetz bezüglich bestimmter einzuhaltender Anforderungen nach § 3 durch nochmalige Verlängerung ggf. eine Befreiung erteilt hat und damit Einzelinteressen über die Interessen der Allgemeinheit, nämlich über den Kinder- und Jugendschutz stellt. Wir fordern die Stadtverwaltung auf, entsprechende Werbemittel zu entfernen, beispielsweise den Namen „Casino“ wie es das Gesetz fordert, nicht mehr verwenden zu dürfen und stellen uns die Frage, warum hier bisher niemand tätig geworden ist.

Es muss unser Bestreben sein, unsere Kinder, vom Glücksspiel fern zu halten, dies sieht ebenso der Gesetzgeber vor. Die Glücksspielsucht oder das sogenannte Pathologische Glücksspiel, ist, laut der Bundesdrogenbeauftragten eine ernste Suchterkrankung, die für die Betroffenen und ihre Familien eine große psychische Belastung bedeute, sie häufig in den wirtschaftlichen Ruin treibe und damit ganze Familien zerstöre.

Wir nehmen den bundesweiten Aktionstag gegen Glückspielsucht zum Anlass, um auf die Gefahren der Glücksspielsucht hinzuweisen und erwarten eine konkrete Antwort der Stadtverwaltung auf unsere Fragen. Im Rahmen unserer gemeinsamen Kampagne für eine familienfreundliche Kommune nehmen wir auch dieses Thema in den Fokus, um familiengerechte Rahmenbedingungen zu diskutieren, gestalten, zu fördern und zu unterstützen. Das stete Bemühen um familienfreundlichen und lebensphasenorientierten Lebensraum ist Teil des von uns angestoßenen Stadtentwicklungsprozesses, den wir anhand dieser konstruktiven Dialoge fortlaufend begleiten und gestalten werden.

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Im Einsatz für die Ortsteile

SPD Sondershausen intensiviert Engagement für die Ortsteile

Im Nachgang zur jüngsten Sitzung des Ortsvorstandes der SPD Sondershausen verständigten sich der SPD Ortsvorstand und die SPD Fraktion im Stadtrat darauf, das Engagement für die Ortsteile zu erneuern und damit zu intensivieren. Vor diesem Hintergrund tagte der Ortsvorstand gemeinsam mit einigen Mitgliedern der Stadtratsfraktion, Vertretern des Ortsteilrates Großfurras sowie den Genossinnen und Genossen vor Ort im Seniorenzentrum in Großfurra.

Aus den Gesprächen nehmen wir die Wünsche der Einwohner nach einem Familienort für alle Generationen auf, um mit Förderperspektiven zu unterstützen und diesen Wunsch ebenso im Stadtrat zu diskutieren. Im Oktober letzten Jahres haben sich die Stadträte fraktionsübergreifend mit großer Mehrheit auf unsere Anregung für die Zukunftsfähigkeit unserer Stadt entschieden. Dies bindet selbstredend alle Ortsteile mit ein. Die Kommune sollte sich demnach um die familienpolitischen und lebensphasenorientierten Belange aller Einwohner kümmern. Sarah Wetzel, junge und engagierte Mutter aus Großfurra, brachte hierzu Vorstellungen für einen Platz der Begegnung ein. Der Ortsteilrat nimmt die Vorschläge auf, um die Umsetzung in Kooperation mit dem Stadtrat zu prüfen.

Thema war überdies die Nachlässigkeit der Stadtverwaltung bezüglich des Eingemeindungsvertrages Großfurras, nach welchem die Stadt 50 000 Euro pro Jahr für Investitionen für Großfurra bereitstellen soll. Mirko Threbank, Mitglied des Ortsteilrates brachte es mehr als deutlich auf den Punkt. „Seitdem die Sitzungen des Ortsteilrates ohne einen Vertreter der Stadt stattfinden, verstärkt sich das Gefühl, abgehangen zu sein, den Ortsteilen nicht mehr genügend Bedeutung bei zu messen. Wir fühlen uns schlichtweg im Stich gelassen.“ Zum dritten Mal in Folge muss der Ortsteil in diesem Jahr auf das Geld verzichten. Die Frustration ist groß, aktuelle Debatten verdeutlichen diesen Umstand. Bürgermeister Winfried Schmidt und die Ortsteilräte sehen sich um die vertraglich zugesicherten Investitionsmittel betrogen, fühlen sich von der Stadtverwaltung nicht mehr ernst genommen und erwarten die Einhaltung der vertraglichen Pflichten. „Es ist höchst bedauerlich, dass zu unseren Sitzungen kein Vertreter der Stadt mehr erscheint. Seit nunmehr zwei Jahren herrscht Funkstille. Mit der Investitionspauschale wollen wir im Ort etwas bewegen, unsere familienfreundliche Umgebung weiterhin fördern“, erklärte Schmidt.

Die Stadtverwaltung hatte Schmidt und den Ortsteilräten zugesichert, das Gespräch zu suchen sowie die Formulierungen im Eingemeindungsvertrag zu prüfen. Im Nachgang zu unserer gemeinsamen Sitzung stellen wir fest, weder Gespräche sind erfolgt, noch wird konstruktiv an einer Lösung des o.a. Sachverhaltes gearbeitet. Dieser Entwicklung muss entschieden entgegen getreten werden. „Wir nehmen diesen Umstand zum Anlass, unser Engagement für die Ortsteile zu verstärken und plädieren dafür, die vertraglich zugesicherte Investitionspauschale für Großfurra im Haushalt der Stadt 2018 fest mit einzuplanen sowie ein generelles Budget für die Ortsteile im Haushalt vorzusehen“, so Fraktionsvorsitzende Sabine Bräunicke.

„Sondershausen ist eine reizende Stadt, vor allem auch wegen der liebenswerten Ortsteile. Die Anliegen der Ortsteile müssen im Fokus politischen Handelns sein und bleiben. Im Rahmen unserer gemeinsamen Kampagne für eine familienfreundliche Kommune sind diese Begegnungen unser Antrieb, nachhaltig innovative Vorstellungen mit zu gestalten, zu fördern und zu unterstützen“, erklärt Anne Bressem die Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (ASF) im Kyffhäuserkreis. Der SPD Ortsverein wird das Anliegen der Einwohner Großfurras unterstützen und stellt sich an die Seite der vielen Ehrenamtler. Nur gemeinsam sind wir stark. Diese Prämisse gilt ebenfalls für die Stadt Sondershausen und ihre Ortsteile, Sondershausen als Ganzes im Blick zu wissen und zu wahren.

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Vertrauen erhöhen, Vertrauen stärken

SPD Sondershausen plädiert für vertrauensbildende sicherheitspolitische Maßnahmen

Es ist die Aufgabe der Stadt, für die Sicherheit ihrer Einwohner zu sorgen. Gefahren müssen frühzeitig erkannt, Verbrechen bekämpft, Straftaten konsequent aufgeklärt und verfolgt werden. Dafür brauchen wir einen starken und handlungsfähigen Sicherheitsapparat.

Wir begrüßen die Kooperation zwischen Ausländerbehörde, Polizei und Ordnungsamt, fordern aber gleichermaßen von unseren Behörden, dabei eine effektive Strafverfolgung zu gewährleisten.
Körperverletzungen, Vandalismus, Diebstähle und Wohnungseinbrüche beeinträchtigen die Sicherheit und das Sicherheitsgefühl der Einwohner unserer Stadt. Wir wollen mehr Polizistinnen und Polizisten sichtbar auf unseren Straßen. Das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger muss erhöht werden.

“Im Gespräch mit Freunden und Familie werden die jüngsten Geschehnisse in der Stadt oft thematisiert. Als Mutter von zwei kleinen Kindern kann ich die Bedenken sehr gut nachvollziehen. Sicherheit ist ein zentrales Bedürfnis aller Menschen. Daher plädiere ich für vertrauensbildende präventive sicherheitspolitische Maßnahmen. Das Sicherheitsgefühl der Einwohner unserer Stadt muss, nach den jüngsten Vorfällen, nachhaltig rehabilitiert werden”, so Anne Bressem, im Ortsvorstand für sicherheitspolitische Themen verantwortlich.

Wir wollen einen konstruktiven Beitrag zu dieser Debatte leisten und verurteilen ausländerfeindliche Äußerungen. Hier bleiben wir uns treu. Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten kämpfen seit über 150 Jahren für Toleranz und gegen Rassismus, Rechtsextremismus, Diskriminierung und Menschenfeindlichkeit.

Vor dem Hintergrund der aktuellen Sicherheitsdebatte wird doch an dieser Stelle sehr deutlich: “Ausländerinnen und Ausländer, die schwere Straftaten begehen, sollen nach Verbüßung ihrer Strafe unverzüglich abgeschoben werden. Die Integrationsarbeit mit Schutzsuchenden muss bereits direkt zu Beginn ihrer Ankunft mit Sprachkursen, der Vermittlung unserer Werte und Extremismusprävention beginnen. Das große Engagement von Bürgerinnen und Bürgern, die sich ehrenamtlich für die Integration engagieren, erfüllt uns nach wie vor mit Stolz. Dieses ehrenamtliche Engagement werden wir auch weiterhin unterstützen”, so Anne Bressem abschließend.

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Der SPD Ortsverein und die SPD Stadtratsfraktion Sondershausen laden zum August-Stammtisch ein

Zum nächsten SPD-Stammtisch lädt der SPD-Ortsverein Sondershausen seine Mitglieder und interessierte Bürgerinnen und Bürger am Donnerstag, dem 17. August 2017 ab 19.00 Uhr ins „Ristorante Fellini“, Markt 3 in Sondershausen recht herzlich ein.

Alle Sondershäuserinnen und Sondershäuser sind herzlich eingeladen mit uns, den Mitgliedern des Ortsvereins und den anwesenden Stadtratsmitgliedern ins Gespräch zu kommen.

Darüber hinaus bietet sich auch die Möglichkeit, über aktuelle kommunale, landes- und bundespolitische Themen ins Gespräch zu kommen.

Zum allmonatlichen Stammtisch lädt der SPD-Ortsverein Sondershausen interessierte Bürgerinnen und Bürger ein. Es ist schon lange gute Tradition bei den Sozialdemokraten der Kreisstadt, bei diesen Stammtischen mit Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch zu kommen, um Fragen, Probleme und Anregungen zu diskutieren. Diese Form der Bürgerbeteiligung ist nun schon seit mehreren Jahren Bestandteil der politischen Arbeit der SPD-Sondershausen für und mit den Bürgerinnen und Bürgern.

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nach vorne denken, nach vorne handeln

SPD Sondershausen plädiert für zukunftsfähigen Stadtentwicklungsprozess

Im Nachgang zu jüngsten Debatten die Sanierung unseres Rathauses betreffend, plädiert unser Ortsverein für einen zukunftsfähigen Stadtentwicklungsprozess. Wenn der Bund der Steuerzahler in Thüringen von “Mauschelgeschäften” in Sondershausen spricht, ist das maximal irritierend. Dieser Sachverhalt lässt ein wenig durchdachtes und konzeptloses Agieren seitens der Verantwortlichen innerhalb der Stadtverwaltung vermuten. Es häufen sich offensichtlich Angelegenheiten, die strategisch nicht überlegt erscheinen. Probleme werden erst diskutiert, wenn sie akut sind, perspektivisch wären diese aber langfristig absehbar gewesen. Wir erwarten vorausschauendes Denken und Handeln. Der Schaden, der nun für unsere Stadt entstanden ist, hätte vermieden werden können. Darüber hinaus muss den handelnden Akteuren bewusst sein, welch große Verantwortung sie gegenüber jedem Sondershäuser tragen, hier geht es immerhin um Steuergelder. Hier müssen Gespräche geführt, Diskussionen über städtisches Leiten und Lenken angeregt werden.

In Zeiten des demografischen Wandels stehen wir mit anderen Städten im harten Wettbewerb um Einwohner, Touristen und Investoren. Die Herausforderungen sind groß. Die Frage, wie sich unsere Stadt aufstellen muss, um zukunftsfähig zu werden oder zu bleiben, steht für uns im Fokus. Wir wollen Verantwortung übernehmen und streben nach einem Stadtentwicklungsprozess mit aktiver Bürgerbeteiligung.

Möglichst kreative, innovative Ideen und Konzepte sind nötig, um unser Sondershausen für diese Herausforderungen fit zu machen. Darüber hinaus muss das Stadtmarketing stetig verbessert und den neuen Herausforderungen angepasst werden. Wichtig ist hierbei die Verzahnung von technischen, wirtschaftlichen und sozialen Innovationen. Erstrebenswert ist beispielsweise eine Onlineplattform auf der jeder Bewohner beim Stadtentwicklungsprozess mitreden kann. Wir wollen zum Engagement für-, mit und untereinander anregen, raumbezogene Verantwortung stärken, den Prozess gemeinsam mit den Sondershäuserinnen und Sondershäusern gestalten.

Für uns ist es Ansporn, mit Bürgerbeteiligung zu einem zukunftsfähigen Sondershausen beitragen zu können, mit gezielten und nachhaltigen Investitionen einen Mehrwert für alle Lebensphasen zu schaffen und schlichtweg damit die Identität und Liebe zu unserer Stadt zu stärken.